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Samstag, 26. November 2011

Mitgedacht


Das Problem ist altbekannt: Kaum ist man in einer fremden Stadt, schon läßt einen der Orientierungssinn im Stiche. Erschwerend kommt hinzu, wenn man darüber hinaus auch noch in einem fremden Lande sich befindet, dessen Sprache man nicht spricht. Und am allerschwersten haben es die, die gar keine menschliche Sprache sprechen, wie etwa der gemeine Hausdrache. Hier hat die Stadt Metz, seit jeher ein beliebtes Ziel drakonischer Touristen, in vorbildlicher Weise vorgesorgt: Allerorten findet man hier, eingelassen in den Boden und damit die Tatsache berücksichtigend, daß Drachen meist gebückten Ganges sich fortbewegen, Hinweistafeln, wohin der Feuerspeier seine Schritte wenden muß, um die nächste touristische Attraktion zu gewahren.

Montag, 12. Juli 2010

Zusammenhangslose Aufzählung verschiedener den Sommer betreffender Aspekte

Der Sommer kommt mit seinen Tücken:
schwere Hitze, stechend’ Mücken.
Die Sonne brennt die Haut uns rot –
hier unten schafft Ozon uns Not.
Statt drinnen schläft man gern im Frei’n –
doch ist man draußen nicht allein!
Wie eingangs oben schon erwähnt,
die Mücke jetzt nach Blut sich sehnt.
Auch sieh man zu, daß man nicht schlitter
in ein Sommernachtsgewitter!
Sonst wacht man auf im Morgenrot,
die Seele lebt, das Fleisch ist tot...

Ein Gutes gibts zur Sommerszeit
zur Mittagsstund im Süden weit:
Es ruht der Mensch, die Arbeit auch –
die Siesta ist ein feiner Brauch!
Touristen stöhnen in der Hitze,
der Heimische reißt drüber Witze.