Hellsichtige Menschen behaupten, auch heute noch würden die ruhelosen Geister geschundener Arbeiter in der Völklinger Hütte Nacht für Nacht umgehen und weiterhin ihrem schweren Gewerbe nachgehen. Aufgeklärte Zeitgenossen hingegen verweisen auf die täglich eingeschalteten Videoinstallationen.
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Samstag, 4. Januar 2014
Montag, 25. Februar 2013
Was vom Konstantinsjahre übrigblieb
Ein übriggebliebener Trierer Kulturhirsch irrte lange Zeit in der Gegend umher, unwissend, wo er seine Notdurft verrichten sollte. Endlich, nach langen Jahren der Suche, wurde er am saarländischen Bostalsee fündig.
Dienstag, 21. Februar 2012
Dienstag, 13. Dezember 2011
Ein Schicksal im Saarland

Erwin Backes (72) weiß auch zweieinhalb Jahrzehnte nach der Schließung der Völklinger Hütte (138) nicht mehr, wo er seine letzte Automatenflasche mit Limonade hingestellt hat. Seine Frau Hiltrud (70) hält ihm heute noch vor, wofür man die drei Groschen (30 Pf) Pfand alles hätte verwenden können und wie viel dieser Betrag heute wert wäre.
Donnerstag, 17. November 2011
Elisabethenblätter
Im saarländischen Blieskastel verehrt man heute noch die heilige Elisabeth, die sich ganz ihrem Klostergärtchen widmete. Besonders stolz war sie auf ihren Ahornbaum, auf dem ihr eines Tages sogar eine Marienerscheinung zuteil geworden sein soll. Daraufhin begann sie, jedem Blatte ihres Baumes den Namen eines Heiligen oder Seliggesprochenen zu geben und diese dann im Herbste einzusammeln und zu archivieren. Leider war es ihr nicht alljährlich vergönnt, jedem Heiligen oder Seliggesprochenen ein Blatt zu widmen, da der Baum wuchs und Blätter an anderen Stellen heraussprossen. Als mathematisch Begabte blies Elisabeth aber nicht Trübsal, sondern begann, Statistiken über die Häufigkeit bestimmter Heiligenblätter zu führen. Nach ihrem Tode führten die Blieskasteler ihr Werk fort, bis dereinst der Ahornbaum seinerseits das Zeitliche segnen wird. Im Schaukasten wird jeden Herbst bekanntgegeben, wer sich zu den Top-Heiligen von Blieskastel zählen darf.
Donnerstag, 10. November 2011
Was Großmutter noch wußte…
Ein begrenztes großmütterliches Budget sowie ein kindlicher Weihnachtswunsch müssen nicht unbedingt unvereinbar miteinander sein: Mit ein wenig Ausdauer und viel Wolle lassen sich auch größere Vorhaben verwirklichen, die Kinderherzen höher schlagen lassen. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist das Stricklieselrad, das eine 87jährige Saarbrückerin ihrem Enkel in monatelanger Kleinarbeit gestrickt hat. Mit seinem farbenfrohen Auftritte ist dies Rad nicht nur weitaus individueller als das uniforme Drahteselgrau der üblichen Kaufräder aus Blech, Stahl oder Leichtmetall, sondern dient mit seine Farbenpracht auch noch der Verkehrssicherheit, denn solcherart koloriert bewegt sich der Nachwuchs sicher im Straßenverkehr, ohne übersehen zu werden.
Dienstag, 4. Oktober 2011
Sie sind unter uns. Teil 1
In Filmen landen Außerirdische gerne in US-amerikanischen Großstädten, um von dort aus die gesamte menschliche Zivilisation ins Verderben zu schicken. Wirklich intelligentes Leben von außen jedoch wird sich hüten, sich ausgerechnet dem Menschen zu zeigen und somit am Ende noch sein eigenes gewaltsames Ableben zu provozieren. Wirkliche Ufolandeplätze liegen im Verborgenen, und nur dem geübten Betrachter ist es möglich, sie als solche zu erkennen. Ein schönes Beispiel hierfür sind die Steinfetische einer Expeditionstruppe eines Planeten, der um den Stern Merak (Sternbild des Großen Bären) kreist. Scheinbar achtlos und wenig kunstfertig auf Baumstümpfen plaziert, wissen die Meraki ihre wahre Größe und Intelligenz vor uns zu verbergen.Dienstag, 21. Juni 2011
Auf de saarländ’sche Eisebahne
Ein Grund für die Ablehnung des Stuttgarter S21-Projektes ist unter anderem die Erinnerung an ein gleichnamiges Eisenbahnprojekt des Saarlandes, das nicht zuletzt an einer wenig ausgewogenen Personenbeförderungskapazität scheiterte. Heute ist der S(aarland)21-Zug nur noch als Museumsstück zu bewundern und muß vor aufgebrachten Schwaben mittels eines Zaunes geschützt werden.Dienstag, 31. Mai 2011
Päpstlicher als die Post

Der Grund dafür, daß die Post im Saarlande in Windeseile ankommt, ist nicht alleine die Winzigkeit desselben, sondern auch das ausgeklügelte Rohrpostsystem (hier am Beispiele Völklingens), das selbst große Pakete aufnehmen kann und die Einwohner zuverlässig und rasch mit Postalien versorgt. Heute wird dieses System ebenso zuverlässig zum Versand von E-Mails genutzt.
Montag, 9. Mai 2011
O tempora, o arbores!
Das Alter läßt nicht nur Menschen gebrechlich werden, auch Bäumen wird die Last ihrer Jahre zu viel, so daß sie der Stütze bedürfen.
Dienstag, 3. Mai 2011
Auf dem Wege zum Umweltschutze

Wo viele Menschen zusammenkommen, ist es leicht, den kürzesten Weg auf der Einbahnstraße zu nehmen und alles auf den Müll zu werfen. Geht man jedoch langsam und ist sich auch nicht zu schade, hier und da ein paar Stolperfallen zu überwinden und gar einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, so werden wir endlich in Einklang mit Flora und Fauna leben können in der Gewißheit, daß der große Vogel über unser aller Heim, die Erde, wachen wird.
Donnerstag, 28. April 2011
Sie haben (Flaschen-) Post!
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