Der Brot-und-Spiele-Pöbel im Alten Rom war es satt: Immer wieder liefen bei Hetzjagden die Bären an den zum Tode Verurteilten vorbei und gaben ihnen somit Gelegenheit, sich zu verteidigen. Das Resultat waren beschädigtes Bärenmaterial und freigesprochene Verdammte, die sich erfolgreich selbst verteidigen konnten. Das im Jahre 301 unter Diokletian neben dem Höchstpreisedikt eingeführte Überholverbot für Bären in Arenen wurde jedoch schon 410 unter Honorius wieder obsolet, da sämtliche blutigen Spiele verboten wurden.