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Donnerstag, 25. April 2013

Ein weites Aufgabenfeld für Numismatiker: Bislang nicht katalogisierte römische und byzantinische Scheidemünzen

 Byzantinische Follis des weitihin unbekannten Kaisers Maxentius Minimus (ca. 600 n. Chr.)
Eine leider reichlich mißglückte Münze aus der Zeit des byzantinischen Kaisers Konstantinos XXIX. Megalorhinos.

Nichts für geruchsempfindliche Numismatiker sind die während der kurzen Regierungszeit des Pupsienus Maximus (ca. 250 n. Chr.) herausgegebenen stark schwefelhaltigen Münzen.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Wenn Kaiser arbeitslos werden

Konstantin der Große ist schon seit langer Zeit kein Kaiser mehr. Und seit 1453 existiert nicht mal mehr sein Reich. Kein Wunder also, daß er sich in Dingen wie Kleidung, Mobilität und Wohnen einschränken muß. Heute haust der mittlerweile weit über 1.700jährige in einem kargen Wohncontainer in der Nähe von Saarburg, und nur noch der Schriftzug an der Bude erinnert an die einstige Größe seines Bewohners.

Donnerstag, 12. April 2012

Wenn man in Vorlesungen zu faul ist, sich alles aufzuschreiben. Teil 12:

Hüben (HRR) wie drüben (Byzanz) waren Liebeshochzeiten unüblich. Sollte eine junge Maid einem Gatten zugeführt werden, so wurden erst einmal Brautwerbungsbilder an Gemahlskandidaten versendet. War eine junge Dame nicht bereit zum Ehegelübde, foppte sie bisweilen den sie porträtierenden Maler mit allerhand Grimassen, um möglichst häßlich und abstoßend zu wirken.

Samstag, 12. März 2011

Wenn man in Vorlesungen zu faul ist, sich alles aufzuschreiben. Teil 9:

Für in byzantinischer Geschichte nicht Bewanderte: Nikephoros II. Phokas war von 963 bis 969 byzantinischer Kaiser. Liutprand von Cremona war Diplomat in den Diensten Kaiser Ottos I. und später Bischof von Cremona. Er leitete eine Gesandtschaft, die u. a. eine „in Purpur geborene Prinzessin“ aus Byzanz als Braut für Ottos Sohn aushandeln sollte. Jedoch war diese Mission nicht von Erfolg gekrönt, und voll Bitterkeit darüber verfaßte Liutprand seine „Relatio de legatione Constantinopolitana“, worin er Nikephoros als ungepflegten, schweinsäugigen und durchweg unwürdigen und unfähigen Herrscher darstellt. Beim byzantinischen Historiker Leon Diakonos hingegen wird ein vollkommen anderes Bild des Kaisers gezeichnet.

Samstag, 12. Juni 2010

Wenn man in Vorlesungen zu faul ist, sich alles aufzuschreiben. Teil 7:

Für in byzantinischer Geschichte nicht Bewanderte: Die Kaiserinwitwe Zoe heiratete Konstantin IX. Monomachos (1042–1055), der sich lieber seiner Mätresse zuwandte, derweil Zoe in ihren Gemächern Parfüms zusammenbraute.