Donnerstag, 24. Februar 2011

Hörspiele, die noch ihrer Aufnahme harren. Teil 4: Kreuzberger TKKG (neue Serie)


Nachdem schon den drei ??? Ablegerserien in Form von den drei !!!! und den drei ??? Kids sowie zeitweise den DR3i zugedacht wurden, wird nun auch TKKG endlich Zuwachs bekommen: Kreuzberger TKKG (sprich: TüKüKüGü), die neue Serie, die auch unterprivilegierte Immigrantenkinder ansprechen soll. Dazu wurde der Ort der Handlung von der nicht näher benannten Millionenstadt Hamburg nach Berlin-Kreuzberg verlegt. Dort haben die vier Freunde Pusat, genannt Tarkan, Kaan der Kompjuter, Veli, wegen seiner Fettleibigkeit mit dem Spitznamen Kilolu belegt, sowie Gökselen, von ihren Freunden Göksi, Schlampe oder Hure gerufen, allerhand Abenteuer zu bestehen: Hauptschule schwänzen, Gymnasiasten verprügeln, Christen verspotten, sich fünfmal täglich auf den Teppich gen Mekka werfen – die Möglichkeiten dieser Serie scheinen schier unbegrenzt, ganz wie das pulsierende Leben in Berlin-Kreuzberg! Die Namen einiger bereits eingesprochener Folgen sickerten bereits durch, und wie bei der Originalserie wird man auch hier damit rechnen dürfen, daß sie kaum etwas mit dem Inhalt zu tun haben werden!

– Hinterhalt im Ramazan
– Das Grauen naht aus Weißensee
– Alarm! Kilolu ist geplatzt!
– Schüsse aus der 9a
– Überfall im Dönerladen
– Hülfe! Göksi ist geschminkt
– Der doppelte Öğüş
– Wer hat Tarkans Mutter verführt?
– Lösegeld in Schöneberg
– Im Schattenreich des Dr. Mutluhan

Erste Reaktionen von ausgewählten Testhörern sind auch schon publik geworden:

„Die Hörspiele sind unsere Bücher, die Kassettenrekorder unsere Stereoanlagen!“ – Recep Tayyip Erdoğan, gemäßigter türkischer Politiker
„So wertvoll wie ein kleines Kopftuchmädchen.“ – Thilo Sarrazin, radikaler deutscher Buchschreiber und Politiker (SPD)
„Das kommt mir irgendwie bekannt vor.“ – Karl-Theodor zu Guttenberg, ehemaliger Doktor der Jurisprudenz (nobilitatis causā)
„Wir haben nach Hörspielen gerufen, und dieser Mist ist herausgekommen.“ – Max Frisch, z. Z. †

1 Kommentar:

Sixtus hat gesagt…

Hoffentlich wird so ein Schund nie veröffentlicht! Sollen die Immigranten-Gschrappen doch lieber mit den vielen Berliner Wildschweinen spielen.